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Sushma Koirala Memorial Hospital Header

März 2010


12 Jahre Einsatz für das INTERPLAST-Hospital in Nepal - Ehrenmitgliedschaft für Christa Drigalla

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Wer ahnte damals 1997, welchen Glücksgriff Gottfried Lemperle tätigte, als er Christa Drigalla, die Pflegedienstleiterin des Diakoniekrankenhauses Freiburg, als Managerin und Oberin für das Nepalhospital gewinnen konnte. Christa hatte sich schon bei früheren Reisen in das Land Nepal verliebt und wusste bei ihrer ersten Ankunft spontan: Das ist mein Land! So war es eine glückliche Fügung, ihre und unsere Interessen in Einklang zu bringen, und damit eine wichtige Voraussetzung für das Funktionieren eines damals für INTERPLAST noch atypischen Dauerprojektes.

Dem Fernweh nachgebend verbrachte sie die Silvesternacht 1997/98 im Flugzeug nach Nepal, zog unerschrocken in eine Baustelle ein, die mal ihr Wohnhaus im Hospital werden sollte, und begann in feuchtkalten Januartagen ohne Heizung ihren Dienst im Hospital. Vom ersten Tag an war ihre professionelle Vorgehensweise überzeugend und strahlte auch bei den Nepali Respekt und Vertrauen aus. Sie war aber auch seit diesen Gründungstagen die eigentliche Seele des Projektes gewesen. Es trug von Anfang an ihre ganz persönlichen Züge mit dem Schwerpunkt in sozialer Gerechtigkeit und Hilfe für die Schwachen. Allein die Auflistung ihrer vielfältigen Tätigkeiten lässt uns erstaunen, was alles Dank ihrer Ideen und ihrem unendlichen Tatendrang in vielen zusätzlichen Aktivitäten in Nepal Wirklichkeit wurde.

Beim Leben und Arbeiten im Hospital hat der Tag wirklich 24 Stunden und die Woche sieben Tage. Immer präsent sein, sich um alles kümmern müssen und dabei in Wesen und Gemütsverfassung halbwegs konstant bleiben, erfordert eine in sich ruhende und absolut gefestigte Persönlichkeit, die nicht oft zu finden ist. Sicher hat sie auch immer wieder Kraft im Gebet geschöpft.

Während ihrer 12-jährigen Tätigkeit im Hospital hat sie mit Dieter Pape (Febr. 98 - Sept. 99), Andreas Settje (Sept. 99 - März 08) und Robert Schachinger (Sept. 08 - Okt. 09) drei Hospitalchefs erlebt, wie sie unterschiedlicher kaum sein konnten. Dabei hat sie stets versucht, sich auf Veränderungen einzustellen ohne ihre eigenen Prinzipien zu verlassen. Dies war sicher nicht immer einfach, und dass es letztlich doch immer gelang, ist ein Indiz für ihre herausragende Persönlichkeit. Sie lebte mit Zielstrebigkeit und Strenge, um auch Freiraum für ihr humanitäres und auf sozialen Ausgleich bedachtes Engagement zu gewinnen. So hat sie wirkliche medizinische Basisversorgung in Form eines gut funktionierenden Healthpost außerhalb des Hospitals geschaffen und mit dem landesweiten Bau rauchfreier Öfen in ländlichen Küchen eine vielbeachtete Initiative ins Leben gerufen, die zum Selbstläufer geworden ist und als medizinische Präventivmaßnahme absoluten Vorbildcharakter hat.

In den 12 Jahren waren über 300 Gäste als Volontäre im Hospital. Teams und Einzelpersonen, Chirurgen, Anästhesisten, Zahnärzte, Schwestern und Pfleger, Physiotherapeuten, Techniker und sonstige engagierte Helfer, Studenten oder einfach nur Gäste. Fast alle wurden von ihr persönlich nach oft langen Wartezeiten wegen Verspätungen vom Flughafen abgeholt, im Hospital liebevoll empfangen und einquartiert. Alle Gäste des Hospitals sagen für ihre großartige Gastfreundschaft herzlichst danke.

INTERPLAST war für sie lange Zeit eher ein abstraktes Gebilde, das zwar für sie und das Hospital die finanzielle und technische Absicherung darstellte, ihr aber bei der Bewältigung des Tagesgeschäfts und den Unwägbarkeiten der politischen Instabilität Nepals keine wesentliche Stütze war. Diese strukturelle Lücke hat sie in all den Jahren klaglos und tapfer kompensiert, um ihr eigentliches Anliegen weiter verwirklichen zu können, den unzähligen sozial benachteiligten Menschen zu helfen. Hierfür sind wir ihr zu großem Dank verpflichtet und wollen dies durch Verleihung der Ehrenmitgliedschaft von INTERPLAST zum Ausdruck bringen. Ihr Wirken hat das SKM-Hospital zur Blüte gebracht und damit einer enorm großen Zahl an armen Patienten eine medizinischen Behandlung ermöglicht.

Liebe Christa, es ist absolut legitim und zu akzeptieren, wenn Du nun nach so vielen Jahren nochmal eine neue Herausforderung suchst. Der Verein INTERPLAST sowie alle, die Dich irgendwann im Hospital kennenlernen durften, danken Dir von ganzem Herzen und wünschen Dir in einem neuen Projekt Erfüllung, Kraft und Gottes Segen.

Mit Hein Stahl, der diese Laudatio für das INTERPLAST-Symposium am 6. März 2010 verfasste, danken und gratulieren alle, die Christa Drigalla in Nepal erlebt haben.


Dezember 2009


Besuch der Aussenministerin im Hospital
Frau Sujata Koirala, die neue Außenministerin Nepals und Tochter der vor 20 Jahren tödlich verletzten Sushma Koirala, nach der auch unser Hospital benannt ist, besuchte ganz überraschend mit umfangreicher Begleitung das Hospital. Sie wollte sich über die Situation und die Operationstätigkeit ein aktuelles Bild machen. Dies darf sicherlich als besondere Geste der Anerkennung der dort von allen geleisteten Arbeit verstanden werden. Sie überreichte dem Hospital eine große Vase und dem Interplast-Projektleiter Hein Stahl einen silbernen Becher. Nach einem Rundgang rundeten Gespräche mit der Hospitalleitung, der Belegschaft und dem gerade als Gastchirurg anwesenden deutschen Arzt Dr. Helmut Tassler den hohen Besuch ab. Der Stolz und die Freude aller Beschäftigten wirkte noch lange nach.


Zusätzliche Wasserversorgung
Die noch nie gekannte Trockenheit in der ersten Jahreshälfte 2009 zwang das Hospital nicht nur dazu, einen zusätzlichen Tiefbrunnen auf dem Hospitalgelände zu errichten, sondern auch nach einer längerfristigen und leistungsfähigen Verbesserung der Wasserversorgung von außen zu suchen. Das angrenzende Dorf Salambutar war ebenso von der anhaltenden Trockenheit betroffen, und so entstand der Plan einer Kooperation zwischen dem Dorf und dem Hospital mit dem Ziel, eine weitere Quelle in dem Waldgebiet auf der dem Hospital gegenüberliegenden Seite des Flusstals zu erschließen. Es galt, zwei Brunnenschächte mitten im Wald zu errichten und ca. 500 m Wasserleitung an sehr schwierigen Steilhängen zu verlegen. Das Hospital erklärte sich bereit, die Planungsarbeit und die Bauleitung zu übernehmen sowie die Materialkosten zu tragen, während das Dorf die gesamte Arbeitsleistung zu vollbringen hatte.

Nach nur 3 Wochen war das Werk vollbracht. Mit einem freudigen "Wasserfest" wurde an Ort und Stelle die neue Leitung unter der Beteiligung des gesamten Dorfes in Betrieb genommen. Hein Stahl erhielt als Bauleiter und Vertreter des Hospitals von der Dorfbevölkerung in einem kleinen feierlichen Akt eine Dankurkunde überreicht. Insgesamt ein schönes Beispiel einer gelungenen entwicklungspolitischen Zusammenarbeit zum Nutzen beider Seiten und zur Festigung des guten Verhältnisses mit dem Dorf.


Ofenprojekt
Besonders in den ländlichen Gegenden Nepals bildet die Küche mit offener Feuerstelle den Lebensmittelpunkt in jedem Haus. Wegen der Wärme findet zumindest in der kalten Jahreszeit das Familienleben rund um die Kochstelle statt. Kleinkinder werden zum Schlafen in die Nähe des Feuers gelegt und sind damit erhöhter Gefahr der Verbrennung oder Verbrühung ausgesetzt. An den sogenannten "modernen" Kerosinkochern kommt es häufig zu Verpuffungen, die meist bei den Frauen schreckliche Verbrennungen unterschiedlichen Grades zur Folge haben. Die Stoffe der Saris fangen schnell Feuer und brennen wie Zunder. Kinder stürzen beim Spielen hinein und ziehen sich großflächige Brandwunden zu. Bei ausbleibender sachgerechter Versorgung der Wunden resultieren daraus schwere Narbenschrumpfungen mit ausgeprägten Narbenwucherungen. Diese führen in der Regel zu gravierenden Entstellungen, zu Wachstumsstörungen und erheblichen Bewegungseinschränkungen.

Da Kamine unbekannt sind, verursacht der Rauch dieser Feuerstellen entzündliche Atemwegs- und Lungenerkrankungen, die oft ein Leben lang anhalten und der Grund für die "laufenden Nasen" und den Husten fast aller Kinder sind. Chronische Augenentzündungen führen zu dauerhaften Erkrankungen.

Die Lösung ist eine Ummauerung der Feuerstelle mit selbst hergestellten Lehmsteinen, wobei die Öffnungen für den Kesseleinsatz an die Kesselgröße der Familie angepasst werden. Ein kleiner gemauerter Kamin leitet die Abgase und den Rauch nach außen. Dadurch wird die Küche annähernd rauchfrei, die Töpfe stehen sicher in den angepassten Herdmulden und der Holzverbrauch wird auf fast die Hälfte reduziert. Solch ein rauchfreier Ofen kostet incl. Material und Arbeitslohn für den Ofenbauer um die 8 Euro! Durch die Initiative von Christa Drigalla, der langjährigen Oberin und Managerin des Hospitals, wurden Ofenbauer gefunden, die unter Mithilfe der Hausherren mit geeignetem Material Ofen und Ofenrohr erstellen. Innerhalb eines Tages kann eine solche Arbeit erledigt werden. Inzwischen konnten über 1500 öfen in vielen Dörfern landesweit erstellt werden.

Nach dem Weggang von Christa Drigalla hat sich das SKMH entschlossen, dieses Projekt in das allgemeine Gesundheitsprogramm des Hospitals mit aufzunehmen. Die Idee ist, es erst gar nicht zu Verbrennungen kommen zu lassen, um damit das Problem an der Wurzel zu packen. Spenden mit dem Hinweis "Öfen" können auf das normale Spendenkonto für das Hospital überwiesen werden und werden in vollem Umfang für das Ofenprojekt zielgerichtet eingesetzt.


November 2009


Übergabe der Leitung an Dr. Jaswan Shakya
Anfang November 2009 hat das SKM-Hospital einen bedeutsamen Schritt der Übertragung von Verantwortung an nepalesisches Personal vollzogen. Der nepalesische Arzt, Dr. Jaswan Shakya, der schon seit 2005 erfolgreich im Hospital arbeitet, wurde mit der Medizinischen Leitung betraut. Ihm wurde vom scheidenden Medizinischen Direktor, dem österreichischen Plastischen Chirurgen Dr. Robert Schachinger, der symbolische Hospitalschlüssel überreicht. Dies geschah in feierlichem Rahmen im Beisein des INTERPLAST-Projektleiters Hein Stahl sowie des Repräsentanten der nepalesischen Partnerorganisation SKM-Trust, Mr. Hari Dhungana, sowie der gesamten nepalesischen Belegschaft und der anwesenden Gastmediziner. Alle beglückwünschten Ihn zu seiner neuen verantwortungsvollen Aufgabe und wünschten ihm für die bevorstehende Tätigkeit alles Gute und eine glückliche Hand.


Wahl einer Personalvertretung
Am 02. November wurde im SKM-Hospital erstmalig eine Personalvertretung gewählt. Bestärkt durch die demokratische Entwicklung im Lande sowie motiviert durch die Kommunistische Partei, die in der benachbarten Stadt Sankhu besonders aktiv ist, hatte ein Teil der Belegschaft seit Juni die Gründung einer eigenen Gewerkschaft (Union) im Hospital gefordert. Das elementare Grundprinzip von INTERPLAST, stets strikte politische Neutralität zu wahren, stand dazu im Widerspruch, und so einigte man sich auch unter Berücksichtigung der nepalesischen Gesetzeslage auf eine freie und geheime Wahl einer Personalvertretung für die gesamte Belegschaft. Diese verpflichtete sich sowohl die Interessen der Einzelnen als auch die Interessen des Hospitals zum Wohle der Patienten gleichermaßen zu vertreten. Hein Stahl wurde zum Wahlleiter bestimmt, und Dr. Jeswan Shakya assistierte zusammen mit Trudi Reske als Beobachter und Helfer. Es war eine Lehrstunde für demokratische Entscheidungsfindung, und am Ende waren nicht nur die 7 Personalräte recht stolz. Renulal vom Labor erhielt die meisten Stimmen und wurde zum Vorsitzenden ernannt. Vertreter der ärzte und Schwestern, der Zahnstation, der Fahrer und des Reinigungspersonals sind nun Mitglieder im Personalrat mit einer Amtszeit von 2 Jahren.

Inzwischen wurde die erste Sitzung abgehalten, welche sehr konstruktiv und in guter Atmosphäre verlief. Es ist zu hoffen, dass alle zum Wohl des Hospitals und der Patienten ihr Bestes tun und dass die Zusammenarbeit zwischen Leitung und Mitarbeitern sich durch die Institution Personalrat noch verbessert.


Oktober 2009


Verabschiedung von Dr. Robert Schachinger
Im Rahmen einer würdigen Feier wurde der bis Ende Oktober 2009 amtierende medizinische Direktor Dr. Robert Schachinger im Beisein der gesamten Belegschaft, Vertretern des Sushma Koirala Memorial Trust und von INTERPLAST-Germany feierlich verabschiedet. Dr. Schachinger hat während seiner 14-monatigen Tätigkeit mit großem Engagement an der Verbesserung des operativen Standards sowie der Organisations- und Behandlungsabläufe im Hospital gearbeitet. Dabei konnte er seine ganze chirurgische Erfahrung an die nepalesischen Kollegen und Schwestern weitergeben. Sein Wirken war Voraussetzung dafür, die Hospitalleitung nun nach 13 Jahren Projektdauer in nepalesische Hände zu geben. (siehe Beitrag "Übergabe an Dr. Jaswan Shakya") Neue Aufgaben in Europa rufen ihn frühzeitig wieder zurück. Alle Patienten, die Hospitalcrew und die Projektleitung danken ihm und seiner tüchtigen Lebensgefährtin, der Physiotherapeutin Sanja Volk, für ihre aufopfernde Tätigkeit und wünschen den Beiden für die Zukunft alles Gute.


Abschied von Christa Drigalla
Am 28.10.2009 mussten sich die Mitarbeiter des SKM-Hospitals von den bisher wichtigsten Führungspersonen verabschieden.

Seit den Gründungstagen des INTERPLAST-Krankenhauses ist Christa Drigalla die Seele des Projektes gewesen. Schon 1997 hatte sie zusammen mit Prof. Dr. Dr. Dieter Pape im alten Gebäude und seinem einfachen OP mit der Behandlung von Nepalesen mit angeborenen oder erlittenen Gesichtsdefekten begonnen. Als Oberin des Diakonie-Krankenhauses Freiburg brachte sie alle fachlichen und vor allem menschlichen und sozialen Fähigkeiten mit, um das Krankenhaus unter den noch recht primitiven Verhältnissen zu betreiben. Schnell konnte sie Verbesserungen erzielen und mit Spenden und Sachleistungen aus Deutschland die Qualität des Hospitals bemerkenswert erhöhen. Stets war sie mit Rat und Tat zur Stelle. Den Umbau des Hospitals unter Dr. Settje und Hein Stahl unterstützte sie in allen Bereichen, sorgte für die korrekte Finanzabwicklung und hielt den Kontakt zu der finanzierenden Spendenorganisation INTERPLAST. Nebenbei half sie bei vielen sozialen Aktivitäten - hier sind vor allem die Kaminbau-Aktion, Hygieneerziehung, die Schaffung von Health Posts und die Einrichtung von Nähschulen zu nennen. Sie half in vorderster Linie, den neuen Hospitalchef, Dr. Robert Schachinger, vor einem Jahr in sein neues Amt einzuführen.

Christa Drigalla verläßt das Hospital, aber nicht den Subkontinent. Im indischen Darjeeling wird sie ein neues Projekt zur Hilfe für arme Menschen übernehmen. Alle Beteiligten und Freunde des Hospitals bedauern ihren Weggang, danken ihr für ihren selbstlosen Einsatz und wünschen ihr für ihren neuen Lebensabschnitt viel Glück und für ihre neue Aufgabe viel Erfolg .


August 2008


Syndaktylie
Einzelne zusammengewachsene Finger (Syndaktylie) sind bei Menschen in Nepal häufig anzutreffen. Eine Besonderheit stellt dennoch der Fall einer Familie moslemischen Glaubens aus Südnepal dar, deren 8-jähriger Sohn Adil Mansur (Bildmitte) und die beiden Töchter Sirisha Khadka (4, rechts im Bild) und Sairule Khatoon(10, links im Bild) alle diese Missbildung hatten, teilweise begleitet von Fehlstellungen der Finger. Eltern und Großeltern besaßen normal ausgebildete Hände. Bei der Operation konnten die einzelnen Finger erfolgreich getrennt werden, so dass die Kinder Ihre Hände nun wie andere Kinder gebrauchen können.


Juli 2008


Zwischen Aufnahme und Entlassung der 4 jährigen Armara liegen 10 Monate und sechs , z.T. massive operative Eingriffe. Das kleine Mädchen hat sich von einem in sich gekehrten schwerst behinderten Menschen zu unserem Hospital-Sonnenschein entwickelt. Sie erlitt als Baby schwerste Verbrennungen, als sie in das offene Herdfeuer im elterlichen Bauernhaus fiel. Behandlung war in ihrem Dorf nur mit "herbal medicine" (Kräutern) möglich gewesen. Der Vater, der die Kleine die ganze Zeit begleitete, hatte gar nicht mehr geglaubt, dass eine Korrektur ihrer entstellenden Narben möglich sei, und eigentlich die Hoffnung aufgegeben. Außenmitarbeiter der Organisation Handicap International (HI) hatten das Mädchen in dem entlegenen Dorf im entfernten Westen Nepals entdeckt und ins SKM-Hospital gebracht. Nun konnte es erst mal wieder zur Familie in ihr Dorf zurückkehren. Es werden jedoch noch weitere Behandlungen folgen.
In diesen Tagen wurde auch der neue Kooperationsvertrag mit HI unterzeichnet, durch den für dieses Jahr 150 ähnliche Fälle im SKMH mit finanzieller Unterstützung von Handicap International behandelt werden können. Das ist eine große Unterstützung für die ärmsten der Armen, die oft gar nicht einmal über Behandlungsmöglichkeiten informiert sind, geschweige denn daran denken können, in die Stadt zu einem Hospital zu reisen.


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Sankhu - Nepal, die Heimat des SKM-Hospitals, liegt in der Nordostecke des Kathmandutals cirka 16 km von der Hauptstadt Kathmandu entfernt.